Montag, 13.10.2014

Fijianer und Haarlose Beine

Ein Phaenomen, welches mir bisher nur hier in Fiji begegnet ist - 80 % der Maenner rasieren ihre Beine! Joana und ich haben uns ewig lang gewundert, bis sie dann endlich mal nachgefragt hat. Ganz einfacher Grund : Als Rugbyspieler muss man sich oft Tapes an die Beine kleben, das wuerde mit Haaren viel zu sehr wehtun, deswegen - Haare ab ! :D Dadurch, dass hier fast jeder Mann Rugby oder Volleyball spielt, wirkt sich das eben auf die Bevoelkerung aus. Lustig aber hat doch einen Sinn :)

Samstag, 04.10.2014

Busy Life - so langsam eingelebt

wie man sicher merkt, schreib ich nicht mehr so viele Eintraege wie am Anfang, liegt wohl daran, dass ich mich langsam eingewoehne und nicht mehr alles gleich so aufregend ist. Vor allem wiederholen sich die Erlebnisse auch langsam immer wieder, wie zum Beispiel der Strand, Markt, fijianische Sitten und Umgangsformen und natuerlich Arbeiten mit VIPs :) und ausserdem ist grad sehr viel los in der Arbeit, weil Monika, meine Chefin, fuer einen Monat nach Deutschland geflogen ist und alle deutschen Meet&Greets von mir gemacht werden muessen, egal ob Montag, Sonntag, 12 Mittags oder aber um 4 in der Frueh. Von daher hab ich im Moment auch nicht so viel frei, beziehungsweise nicht grossartig Lust an meinen freien Tagen ausserordentlich viel zu unternehmen weil ich mich nur ausruhen moechte, und so ende ich dann meistens in Denarau an irgendeinem Hotelpool oder aber in Natadola am Strand :)Joana musste leider schon wieder heim fliegen, deshalb bin ich grade ohne Travelmate, aber dadurch mach ich viel mehr mit meinen fijianischen Kollegen, was eigentlich sowieso das ist was ich wollte, mich mit Einheimischen anfreunden und ihr Leben ein wenig mitzuleben. So fang ich jetzt (leider) auch schon an Ihren Humor zu uebernehmen, welcher bei uns wahrscheinlich der eines 9. Klaesslers waere, allerdings macht es den Arbeitsalltag um einiges lustiger :) In den Mittagspausen wird dauerhaft gelacht, und auch am Wochenende machen wir jetzt oft alle zusammen was, meistens bei uns zu Hause und relativ laut ...bekommen bestimmt bald aerger von unserm Boss und Vermieter, aber bisschen Spass muss auch mal sein ;) Ich glaube sowieso dass sich unsere Vermieter, welche ueber uns wohnen, schon an uns raechen, denn als wir das erste mal bei uns getrunken haben, wurde den ganzen Sonntag irgendein totes Tier (sehr laut mit einer Art Hammer) zerschlagen und die Reste an meinem Fenster vorbei, den Hunden zum Essen hingeworfen. Als ob unsere Kopfschmerzen nicht schon gross genug waren! Denn man muss ja hier bis zum Limit und immer weiter Exen ;) Aber trotzem sind auch die Kopfschmerzen dann nicht so schlimm, weil die Maedels meistens das ganze Wochenende bei uns verbringen und wir dann immerhin zusammen leiden, kochen und Filme schauen koennen.. Jap soweit also zum eher "langweiligeren" fijianischen Leben, wobei ich auch die ruhigeren Tage sehr schaetze und mich fast jeden Tag aufs neue frage, ob ich wirklich hier bin im Paradis, am anderen Ende der Welt.

Samstag, 04.10.2014

Tattoo in Fiji

Endlich hab ich mein Tattoo hier in Fiji machen lassen ! :D (sorry, Blogeintrag kommt zu spaet, das war naemlich schon vor nem Monat ca. Geschichte will ich aber trotzdem noch teilen, und Foto kommt noch nach :))

als Motiv hab ich mir eine Schildkroete in fijianischem Stil ausgesucht, da Schildkroeten hier ein wichtiges Symbol sind und einem Glueck bringen sollen. Ausserdem stehen Schildkroeten durch ihren Panzer fuer Staerke, fuer Ausdauer weil sie ozeane ueberqueren und mehrere tausend km auf einmal schwimmen, Fruchtbarkeit weil sie tausende von Eiern auf einmal legen und man sagt, dass Schildkroeten die Welt auf ihrem Ruecken tragen. Auf den Panzer wollte ich eigentlich Fatimas Hand, weil ich die ja auch schon als Kette habe, aber der Tattoowierer war der Meinung, dass es zu viel Detail waere und nach einigen Jahren nicht mehr schoen aussehen wuerde. Also kamen in den Panzer eine Spirale, welche fuer meinen besten Freund das Meer steht :D zuerst war ich nicht so begeistert, aber letztendlich soll es einen im Meer ja schuetzen und eine Lotusbluete. Die kam eigentlich nur rein, weil Joe nichts mehr anderes eingefallen ist, und obwohl ich ihm sagte, alles aber keine Blume, fand ich sie so schoen am Ende, dass sie geblieben ist :D Die Bedeutung passt am Ende sogar. hab lang hin und her ueberlegt zwischen Studio oder einem Freund von nem Arbeitskollegen der das zu Hause macht, aber weil mein Arbeitskollege erst letzten Sonntag eins hat machen lassen von seinem Freund und daraufhin die naechsten 2 Tage nicht in die Arbeit kam, hatte ich Angst, dass irgendwas schief gelaufen ist und hab gleich Joe im Studio angerufen, ob er nich am naechsten Tag Abends Zeit haette mein Tattoo zu machen. :D Ich war davor natuerlich schon mal dort und hab mit ihm Preis etc besprochen, eine fijianische Freundin hat ihn mir empfohlen. War auch echt witzig dort. Joana ist nach der Arbeit mitgekommen um mich mental zu unterstuetzen, total lieb, und es war auch gut so, weil wir am Ende ueber 3 Stunden in dem Laden verbracht haben – Fiji Time eben. Von den 3 Stunden gingen 7 Minuten auf mein Tattoo drauf und der Rest auf quatschen, trinken, und relaxen. War aber auch gut, dass wir das so ruhig angegangen sind, weil am Anfang als wir hingekommen sind war ich super nervoes, nach ner halben Stunde dann ueberhaupt nicht mehr. Des Tattoo Studio ist natuerlich ganz anders als bei uns, nicht Steril oder sauber, (die Nadel und Handschuhe natuerlich schon :D )aber irgendwie viel gechillter und gemuetlicher, ich hab mich dort total wohl gefuehlt. Aber Joana wurde leider von Bettwanzen gebissen als wir auf deren Couch sassen, nur mal um ne kleine Vorstellung von dem Raum dort zu bekommen :D Als wir dann nach ewiger Diskussion ueber das Design (weil mir das was er gemalt hat nie gefallen hat, und das was ich wollte viel zu detailliert war fuer mein kleines Tattoo) angefangen haben mit dem Stechen, kam die nervositaet doch wieder, aber nachdem er angefangen hat hab ich sogar Joanas Hand wieder losgelassen, weils einfach nicht weh getan hat  Total ueberrascht war ich. Und suuper schnell vorbei. Als ich letzte Woche mal vorbeigeschaut hab und ihn gefragt hat, meinte Joe naemlich, dass es 45 min dauern wuerde, und am Ende warns dann 7 Minuten, die wir natuerlich mit Video festgehalten haben :D Durch die coole Stimmung hab ich mich dann auch getraut dreist beim Preis zu handeln, und hab statt 120 $ (48 EUR) nur 50 $ (20 EUR) gezahlt :D Eine Erfahrung, die man nie vergessen wird.Fuer Joana wohl eher eine Horrorerfahrung :P

Freitag, 29.08.2014

Jewel of Fiji Tour

Mo hat mich netterweise auf eine Tour ins Inland gebucht, die sonst unsere Kunden machen, damit ich mal sehe wie die Tour so ist und ich den Kunden dann auch Fragen beantworten kann. Aber natuerlich auch weils Spass macht so ne Tour zu machen  In der Frueh um halb 7 gings beim Hotel gleich um die Ecke los, wurde von nem Minibus abgeholt, mit dem wir dann nach und nach andere Gaeste abgeholt haben. Die anderen sind allerdings erst nach 2 Stunden mit eingestiegen (war ein langer Weg :D ) also hab ich mich mit dem Busfahrer angefreundet und mich dann aber auch sehr frueh auf die hinterste Bank zum schlafen gelegt. Lang hab ichs aber nich ausgehalten, weil diese alten Fijianischen Busse hinten noch viel mehr rucken und springen als vorne und mein Ruecken ziemlich bald schon wehgetan hat :D Nach 3 Stunden Fahrt also waren wir dann da, nur noch eine halbe Stunde von Suva entfernt, also schon echt n Stueck entfernt von uns. Bei der Touragentur, die unsere Bootsfahrt organisiert hat, hab ich dann Tomu getroffen, einen Tour Guide der manchmal fuer APTC arbeitet, und mit dem ich mich echt gut versteh  Der hatte aber keine Lust mit auf die Tour zu kommen, weil er die schon viel zu oft gemacht hat, also bin ich alleine mit all den Aussis und Kiwis losgefahren. Die Bootstour ging ca 50 min lang durch den Regenwald, war echt super schoen aber auch ein bisschen lang .. Unser 1. Ziel war dann ein Wasserfall, an dem auch echt viele Schwimmen gegangen sind, obwohl das Wasser eiskalt war. Vom Wasserfall aus dann wieder die halbe Strecke mit dem Boot zurueck, zwischendurch sind wir dann mit einem Bambusfloss gefahren, nur um die „traditionelle“ Fortbewegungsweise kennenzulernen, das war auch echt schoen. 2. Stopp war dann ein traditionelles Fijianisches Dorf, in dem wir von den Dorfbewohnern mit einer Kavazeremonie, Mittagessen aus dem unterirdischen Ofen (zuuu lecker!) und einer Tanzvorstellung begruesst wurden. Im Dorf hatten wir echt ne super Zeit und haben auch viel ueber die fijianische Kultur und die Handarbeiten gelernt. In Fijianischen Doerfern ist es eigentlich ueblich, dass man seine Schultern und Beine bedeckt, nichts auf dem Kopf hat und keine Sonnenbrille traegt. Alles andere ist sehr unhoeflich und gegen Ihre Tradition. Leider war ich aber die einzige, die an einen Sulu gedacht hat und sich auch sonst respektvoll verhalten hat, das ist schon schade, dass man den anderen Tourmitgliedern nicht gesagt hat, wie man sich im Dorf verhalten soll. Die Dorfbewohner haben sich zwar nichts anmerken lassen, aber ich bin mir sicher, sie haben sich so ihren Teil gedacht. geendet hat die Tour dann mit der Bootsfahrt zurueck und mit der ewig langen Busfahrt, wobei man hier natuerlich den ganzen Weg an der Kueste faehrt und den tollsten Blick auf die schoenen Wellen hat. fijianische Fortbewegung flossfahrt Kokosnuss schaelen Grundschule Fijianisches Essen Lovo (Erdofen) traditionelles Kava zubereiten

Freitag, 29.08.2014

Kiwiwochenende

Wieder mal ein richtig cooles Wochenende . Sala hat ihre Familie in Suva uebers Wochenende besucht, also haben Joana und ich beschlossen das Wochenende zusammen zu verbringen. Freitag nach der Arbeit sind wir ins Bamboo Hostel am Wailoaloa Beach gegangen, weil dort immer recht viele Backpacker sind und man da nen tollen Abend verbringen kann. Joana hat dann auch gleich ihre Slackline rausgeholt und voll losgelegt. Joana is schon voll gut drin, ich habs dann mal versucht und es is echt schwer. Aber macht total Spass  Hat auch nich lang gedauert da sind schon die ersten Leute gekommen um es auch zu versuchen und dadurch haben wir dann unsere Kiwi Freunde kennengelernt, mit denen wir den Abend verbracht haben. Samstags sind Joana und ich nach Lautoka zu Best Value (second hand) gegangen um ein wenig zu shoppen, und man kann echt viele coole Sachen finden, die die Aussis rueberschicken. Also Billabong, Adidas etc fuer ein paar Dollar, war echt witzig. Den restlichen Tag haben wir bei Joana daheim verbracht, die echt ne coole Wohnung hat, richtig luxurioes fuer Fiji! Abends haben wir uns mit den Jungs am Festival in Lautoka getroffen und sind da erstmal 2 Fahrgeschaefte gefahren, die echt unsicher aussahen und sich noch viel schlimmer angefuehlt haben. Auf dem Riesenrad denkt man die ganze Zeit man faellt raus, da man nicht wirklich gesichert ist und die Sitze die ganze Zeit vor und zurueck schaukeln. Aber wir habens alle ueberlebt :D Das 2. War dann sowas wie das Octopus Fahrgschaeft bei uns in Deutschland, aber wieder richtig klapprig. Aber es sind Kinder mitgefahren also haben wir uns auch getraut. Die Fahrt hat sicher 10 Minuten gedauert, und als es vorbei war, waren unsere Knie echt weich und wir froh, dass es vorbei ist. Allerdings haben wir uns zu frueh gefreut, denn es wurden nur die Kinder rausgelassen, wir mussten sitzen bleiben, da die Jungs beim einsteigen am Anfang gesat haben , sie wollen eine schnellere Runde. Also wir nochmal 10 Minuten leiden und Fluchen, diesmal dachten wir echt wir fliegen raus. Der ganze jahrmarkt hat sich dann auch um uns versammelt und uns zugeschaut,da kam man sich schon seltsam vor. :D Danach sind wir alle nach vuda zum Rugbyspiel schauen, das ist ein kleiner Ort mit Hafen, eig gibts da sogar nur ein Restaurant und den Hafen. Der Weg war super spassig, die Jungs ham nen Truck mit Ladeflaeche hintendrauf, und da sind wir dann zu 5 dringesessen und haben den Fahrtwind genossen :D Rugbyschauen war auch echt cool, die Kiwis ham gegen Australien gewonnen also war die Stimmung erst recht gut  Danach sind wir nach Lautoka zum feiern gegangen. Joana wollte unbedingt mal in einen Fijianischen Club in Lautoka also sind wir alle ins Harpers Inn gegangen, war auch super cool dort, nur leider nich so sicher. Wir waren auch die einzigen weissen dort, und wahrsch auch die einzigen Weissen die jemals dort waren :D Haben aber alle Geldbeutel und Handys im Auto gelassen, und das war dann kein Problem. Im Club haben wir gleich unseren eigenen Tisch mit Security Guy bekommen, der uns auch immer aufs Klo begleitet hat und die Getraenke von der bar geholt hat, anscheinend hatten wir den Schutz noetig, aber war auch witzig Nur tanzen zu fijianischer Musik is so ne Sache, da es nicht wirklich nen Bass gibt und naja :D i.wann ham wir uns aber doch alle auf die Tanzflaeche gewagt und bisschen getanzt :D Ed’s Bar waer wahrsch die bessere Loesung naechstes mal aber super Erfahrung! Nach dem Club haben uns die Jungs nochmal heimgefahren, alle warn super muede weil sie den ganzen Tag beim Surfen waren, also sind wir schon um 1 heim. Sonntag war dann Beach Tag in Natadola, dem schoensten Strand hier auf der Hauptinsel und es war echt super! Joanas Mitbewohnerin ist mit ihrem Mann nach Sigatoka zum Campen gefahren, also konnte sie Joana, Mere (Freundin von Joana) und mich nach Natadola mitnehmen. Um 11 ca angekommen lagen wir dann einfach den ganzen Tag am Strand, bis um 4 die Jungs zum Surfen gekommen sind, wobei leider absolut keine Wellen da waren. Shit happens :D Stattdessen hat uns dann der Tauch Instructor vom Interconti angeboten, nen Tauchschnupperkurs im Pool zu machen, weil ihm so langweilig war, und wir natuerlich sofort dabei. Wann gibts schon mal was for free :D wir sind aber nur zu 4 gegangen, die andern lagen dann super dreist am (Infinity!!!)Pool vom Interconti, aber seltsamerweise hat es niemanden gestoert, dass wir nicht dorthin gehoeren. Um 6 sind wir dann alle wieder heim, die Jungs ham uns bis auf die Hauptstrasse mitgenommen im Truck, weils da aber so eng war wegen den Surfbrettern, haben wir fuer den Rest des Weges den Bus genommen. In Lautoka dann noch schnell Bier und indische Snacks gekauft und dann sind noch 2 von denen mit zu Joana gekommen. Super erlebnisreiches Wochenende also, mal schaun was wir noch so erleben mit den Kiwis, bis die dann wieder abreisen muessen.
Infinity pool vom feinsten Mere Natadola Beach Tauchsession Natadola Beach

Mittwoch, 13.08.2014

traditional modern kava session

Komme grad vom kava trinken bei Einheimischen hier in meiner Straße. Ganz spontan ist heute John mein Arbeitskollege nach der Arbeit hier aufgetaucht und hat mich zu seinen Freunden mitgenommen. Ein paar sind grad von den Inseln wo sie arbeiten zurückgekommen, deswegen wird heute gegroggt. Zuerst meinte John, komm mit zu meinen Freunden nach Hause und wir sitzen da gemütlich rum, da dchte ich i.wie dran wir sitzen bei denen im Wohnzimmer etc wie sala und ich halt immer, aber als wir ankamen haben wir schon Musik gehört und alle saßen draußen auf dem Boden. Decken und Matten waren ausgebreitet und insgesamt waren wir Vllt 20 Leute. Die Stimmung war Super, alle so lieb und offen und bieten einem gleich kava an und fragen hauptsächlich wie wir die wm gefeiert haben. Und alle haben englisch gesprochen statt fijianisch, was noch nichtmal auf der Arbeit ist, da kommt es schon oft vor dass ich mal was verstehe, aber hier total respektvoll. Und wie gesagt Super relaxte Stimmung, was ja auch vom kava kommt, 2 Leute mit Gitarre und immer mal wieder hat jemand anderes gesungen, wer halt Grade Lust hatte. Des würd sich ja daheim niemand trauen. Auf einmal dann fängt einer an zu sprechen und alle sind still, er bedankt sich für die Versammlung dass alle gekommen sind auch von den Inseln ( hat sich sehr so angefühlt, wenn man gerade bei einer stammessitzung wäre, so ernst war das auf einmal) und dann fängt er an von einem Kind im Krankenhaus zu erzählen, welches finanzielle Hilfe für op und halt den weg in ein Krankenhaus in Australien braucht, und lädt zur Diskussion ein, wie man einen Spendenaufruf machen könnte. Tatsächlich haben dann alle einen plan gemacht zusammen wie sie weiter vorgehen werden und dann war's auch schon vorbei und es wurde fröhlich weiter getrunken und gesungen. Sehr seltsam dieser einschub. John erklärte mir dann aber dass sie sich oft so einsetzen und dass sie wenn sie sich schon Zusmmen treffen auch was sinnvolles machen wollen und nicht nur Rubbish reden wollen. Schon sehr beeindruckend. Auf jeden fall hab ich natürlich kava getrunken,das muss man in einem Zug jeweils trinken, es gab 2 Kokosnussschalen und die wurden immer wieder rumgereicht. Kava schmeckt richtig eklig Eig und das finden auch die fijianer, deswegen hat jeder einen Lolli oder Bonbons vor sich liegen, um den Geschmack wegzukriegen :D sehr witzig is des wenn alle Erwachsenen mit Lollies rumsitzen. Die Wirkung habe ich sofort an der Zunge gespürt, die is wirklich sofort taub geworden, aber ich hab wegen der Arbeit morgen früh :( nicht so viel getrunken, von daher hab ich nichts weiteres gespürt. Allgemein hat man aber gemerkt, dass so langsam alle müde werden (kava macht dich ja sehr sleepy und relaxed) und nur noch so rumhängen. Auch die Lieder wurden ruhiger :D irgendwann hat mich John dann aber heimbegleitet und die fijianer sitzen Wahrsch morgen früh noch da, grenzen kennen sie leider keine und oft kommt es vor, dass sie mehrere Tage durch groggen Und sogar vergessen, dass sie in die Arbeit müssen. Wollte das nur schnell loswerden, solange die eindrücke noch frisch sind ;)

 

 

 

Montag, 11.08.2014

Arbeiten und Leben in Nadi

Da ich heute ein meet&greet am Airport hatte (wir begrüßen unsere Gäste mit Blumenkette und Fiji Wasser) und nachmittags noch mal nen Check in Termin (ja, manche Leute wollen echt nicht selbst einchecken :D )und ich außerdem einer gewissen Person ein Foto von meiner Uniform versprochen habe, dachte ich mir, ich schreibe hier gleich mal n bisschen wie das hier so ist mit dem Arbeitsalltag und dem normalen Leben der Einheimischen. Leider ist mir die Uniform auf dem Foto viel zu groß weil ich nämlich gleich am ersten Tag ein fettes Loch in meine eigene gebügelt hab, sodass ich mir die Bluse von meiner Kollegin leihen musste bis ich eine neue geschneidert bekomme :D In den Städten in Fiji kommen eig 95 % der leute gleich zur Arbeit, nämlich mit dem local bus, (natuerlich uralt und total klapprig) der entweder gar keine Fenster hat, somit also offen ist oder schon Fenster hat, aber die eh alle offen sind sodass man wohl oder übel eh immer total im Wind hockt, was eig ganz angenehm ist, aber dadurch bin ich gleich mal krank geworden am Anfang. Ansonsten spielt in jedem Bus immer super laut Musik, meistens Chart mit Fiji musik unterlegt, so ein bisschen Reggae mäßig, macht richtig gute Laune vor und nach der Arbeit. Außerdem hat jeder bevor er in den Bus steigt schon immer sein Geld vorbereitet, obs jetzt 70 ct (25 EURct) sind oder 1 Dollar, man gibt es dem Busfahrer beim Einsteigen einfach in die Hand und der schmeißt es dann in seine Schachtel, die er neben sich liegen hat. Selten hat es mal jemand nicht passend, ich muss also im Laden immer nach Kleingeld fragen, oder bei Monika gibt mir manchmal was :D wenn man aussteigen will, zieht man einfach an einer Schnur, die mit einer Glocke verbunden ist, und klingelt . Außer den Bussen gibt es aber noch die Vans, manche legal manche illegal betrieben, und die kosten eig des gleiche. Drin haben 9 – 12 Personen Platz, je nachdem wie end man halt sitzt, hier dasselbe, laute Musik und gewöhnungsbedürftig :D wenn man aussteigen will klopft man mit einer Münze ans Fenster und der Fahrer hält dann bei der nächsten Kreuzung mitten drin an :D In der Arbeit geht es dann eig ganz diszipliniert zu, wir haben allerdings ne Pufferzeit von ner halben Stunde wann wir ankommen müssen, weil man halt nie weiß wann der nächste Bus gerade kommt, die kommen nämlich immer irgendwann. Neben der Arbeit werden natürlich andauernd Witze gerissen, aber es sind auch alle echt fleißig. Jeder läuft im Büro barfuß rum und beim Mittagessen, wo wir alle in der Küche stehen oder draußen auf einer Bank sitzen, isst jeder bei jedem mit, was total cool ist, so familiär. Generell bietet einem andauernd jeder was zum essen an und es ist sogar unhöflich nein zu sagen, irgendwann muss man es dann aber doch tun :D Im laufe des Vormittags kommen immer einige Frauen vorbei, die selbstgemachte Brotzeiten verkaufen, wie zum Beispiel „Auntie Roti“, eine Frau die indische Roti mit irgendeinem Curry verkauft (1 $ pro stück (40 ct)) oder noch ne andere Aunti die Kuchen und Pies verkauft.. Aunti und Uncle nennt man hier jeden, von dem man den Namen nicht weiß. :D So fragt Sala dann zb auch am Markt : Uncle, how much are the Coconuts? Und unsere unterschiedlichen Security Männer heißen auch alle Uncle. Kommt einem am Anfang voll komisch vor, aber dann ist es wieder so schön familiär und persönlich.Genauso wie man zu jedem auf der Straße Bula (hallo) sagt, und nicht blöd auf den Boden schaut wenn einem jemand entgegen kommt. Nach der Arbeit kommen wir dann meistens heim und kochen was zusammen, und dann gibts leider nichtmehr sonderlich viel zu tun, weil im dunkeln allein auf die Straße gehn ist hier eher nicht so gut. das wars erstmal wieder, moce ! Mittagessen location oder hier :D  täglicher Ausblick beim Lunch Uniform im Umkleideraum/Rechenzentrum

Samstag, 09.08.2014

I never did anything as crazy as this

I never did anything as crazy as this waren Salas Worte, als wir ausgemacht haben, wir fahren Samstag Früh um 5 nach Lautoka um Fisch am Hafen zu kaufen :D im Endeffekt sind wir aber erst um 6 gefahren, nach dem wir auch ne Weile auf nen Van warten mussten, man weiß ja nie, wann einer vorbeifährt der einen mitnehmen kann. 2 Pätze waren noch frei also haben wir uns zu den 9 anderen Leuten dazugequetscht und los gings.

In lautoka am Hafen war schon einiges los und Männer mit Fischen kamen uns schon entgegen. Da wussten wir dann, dass wir am richtigen Ort sind und auch wirklcih FIsch bekommen, denn so sicher warn wir uns da nich.

Die Fischer hatten schon alle ihre FIsche auf dem Boden ausgebreitet aber Sala wollte einen bestimmten Fisch "Ta", den man mit roher Kokosnussmilch und Tubua (Spinatähnlich) kochen kann.Den haben wir dann zum Glück auch noch hinten am Steg gefunden, wo schon eine ganze Menge Menschen um ein Fischerboot stand, die alle Ta haben wollten. haben dann 6 Fische (einzeln bekommt man in FIdschi keine Lebensmittel, wahrscheinlich weil alle eh immer gleich für die ganze Familie einkaufen) für 25 $ bekommen. Am Anfang war Sala  nicht so zufrieden mit dem Preis, aber jetz sind wir doch ganz froh, dass wir sie gekauft haben (5 davon sind schon eingefroren :D)

 Nach dem Hafen also zum Markt von Lautoka und noch Sachen fürs Kochen und natürlich für die ganze Woche gekauft, weil unter der Woche haben wir eig keine Zeit um einkaufen zu gehn.

Dannach dann gleich heim und mit Salas Mama am Telefon die FIsche ausgenommen und dann natürlich sofort angefangen zu kochen. War super lecker dann und natürlich wieder mit den FIngern gegessen, diesmal hab ich mich auch echt schon drauf gefreut mit den FIngern zu essen, das macht halt echt mehr Spaß :D

Nachmittag is n Freund von Sala gekommen, mit dem werden wir jetzt wohl den restlichen Tag verbringen und dann Abends aufs Bula Festival,, sowas wie unser Frühlingsfest, aber natürlich auf ganz anderem Niveau. Trotzdem is es da Abends super voll und alle freuen sich immer total drauf.

Miti unser Ergebnis Fische ausnehmen Van Kava Dalo= Wurzel, so wie Kartoffeln Lautoka Market unser Fisch :D lautoka Hafen

Samstag, 09.08.2014

First days here in Fiji

so endlich richtig angekommen hier und mal Zeit an Pc zu gehn :)

der Flug war erstmal richtig richtig lang aber gleichzeitig genauso cool - habs endlich geschafft catching fire anzuschauen und nicht nur den :D am Flughafen in Muc gleichmal 2 Aussis kennengelernt und im Flieger nochmal ne Ami da hats dann gleich noch viel mehr Spass gemacht.

Am Flughafen in Nadi angekommen wurd ich dann auch voll toll von Maria (die Praktikantin vor mir) und Monika( Chefin) mit Frangipanikette und FIji Wasser begruesst, ganz so wie mans von Hawaii kennst eig :D des war echt toll und dann gings auch gleich zur Wohnung mit nem Zwischenstopp im Supermarkt zum Wasser kaufen. in der Wohnung dann gleich Sala, meine Mitbewohnerin kennengelernt, mit der ich auch zusammen arbeite, und die echt super drauf is, also nur Spaß mit ihr und dann ham wir auch schon gleich alle zusammen Curry mit Roti gekocht. Roti haben die Fijianer von den Indern hier übernommen, ist sowas ähnliches wie n Wrap. und dann zusammen gegessen. Vor dem Essen wird hier natürlich zuerst immer gebetet, was schon ziemlich seltsam war am anfang aber man gewöhnt sich dran :) und essen tut man halt auch mit den FIngern und nicht mit Besteck oder so, aber ich muss sagen, mit den Fingern schmeckts i.wie echt besser :D:D

naja da an dem Abend dann erstmal bis 12 wach und komischerweise war ich auch fit und dann am nächsten Tag sofort in die Arbeit. zwar war ich da auch noch nicht müde, aber mein Magen hat sofort demonstriert und der Tag war deswegen gar nicht so lustig. um 3 dann aber schon heim und schlafen und abends in Ed`s Bar feiern gewesen mit maria, Joana, Amy und Ice und dort sind echt sehr viele Weiße, von daher fühlt man sich super wohl und lernt soo viele Leute kennen. Richtig Spaß gemacht hats da. Das blöde sind leider nur die Inder, die ein "nein" nicht akzeptieren wollen und trotzdem weiter mit einem tanzen wollen, aber gut das ignoriert man am besten einfach. :)

Freitag früh nach 2 Stunden Schlaf dann Maria zum Flughafen gebracht und direkt weiter in die Arbeit. Abends mit Sala gekocht und gleich ins Bett.

Samstag hat mir Sala Lautoka gezeigt und wie man mit dem Bus dorthin kommt und wir haben am Markt Gemüse, Kokosnuss und Obst gekauft. Der Markt ist echt super und alles total günstig, aber als Weiße müsste ich ohne Sala gleich 5 mal so viel zahlen... naja nach Lautoka dann heim und den Tag hier in der Wohnung verbracht.

Sonntag bin ich dann sofort nach Denarau wo die ganzen Hotelanlagen sind, hab mir da den Hafen und die Shoppingsachen angeschaut und dann hab ich mir ein schönes Hotel gesucht und mich an den Pool gelegt. Nur leider war keine Sonne und es war ziemlich windig am Wasser, deswegen bin ich gar nich so lang geblieben und mir gings auch schon wieder nicht so gut. Das war wohl meine Form des Jetlags, dass ich krank geworden bin ^^Naja den restlichen Sonntag dann echt nur im Bett verbracht und Montag schon wieder in die Arbeit.  Dienstag dann glecihmal zum Arzt wegen Halsweh und der war ein "Pufta" =schwuler, von denen gibts hier sehr viele, was mir natürlich sofort jeder erzählen musste, bevor ich da hinbin. Er war dann super nett, hat mir gleich Antibiotika gegeben und jetz is auch alles wieder gut :
der rest der Woche war eher unspektakulär :)

noch in Brisbane Denarau Marina Denarau